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Psychophysiognomik und Kallisophie

Gedichte von Carl Huter (1861-1912)

Carl Huter hatte die Gewohnheit, was ihn beschäftigte, also meist an aktuelle Ereignisse anknüpfende innere Erregungen in Gedichte und kurze Abhandlungen zu fassen. In diesen Gedichten und Abhandlungen ist oft nicht die Form, nicht die sprachliche Ausgestaltung, sondern der Inhalt, die Mitteilung von besonderem Interesse. Sie gleichen, so unregelmäßig und zahlreich er solche Dichtungen zu Papier brachte, den Eintragungen in ein persönliches Tagebuch. Er schrieb spontan Gedanken nieder, die sich sonst im Tagesgeschehen verflüchtigt hätten. Sorgfältig redigiert und, wo dies für das Verständnis notwendig ist, kommentiert, folgen hier solche Gedichte und Abhandlungen. Weil manche dieser Gedichte und Abhandlungen an damalige Aktualitäten anknüpfen, ist es für das Verständnis unentbehrlich, den Kontext zu kennen.

Friedensgruß (Oktober 1899)
Herbst (November 1899)