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Psychophysiognomik und Kallisophie

Carl Huter

Bauer HelmsBauer Helms

Autor: Fritz Aerni

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1889 hat Carl Huter vom verstorbenen Bauern Helms ein Porträtbild (Öl auf Leder, ungefähre Größe 40x70cm) im Auftrag von dessen Familie nach Fotografien hergestellt. Dieses Bild blieb bis in die jüngste Zeit in Familienbesitz. Sein Standort und die heutige Besitzerin waren mir bekannt; wir standen in loser Verbindung miteinander. Ich hatte angeregt, dass dieses Bild als Dauerleihgabe in ein Museum gelangt. Die Besitzerin wollte es zuerst restaurieren lassen.

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Carl Huter Tabellarische Biographie

von Carl Huter  (1861-1912)

Begründer der Psychophysiognomik,
der kallisophischen Heilwissenschaft,
der Neuen Ethik und der Kallisophie

 

1861

Am 9. Oktober 1861 wird Carl Heinrich Conrad Huter (CH) in Heinde bei Hildesheim als Sohn des Wasserbaumeisters Heinrich Huter und der Johanne, geb. Laffert, geboren. Heinde gehört heute als Ortsteil zur Stadt Bad Salzdetfurth.

1866-68

Entdeckung der primären und polaren Naturelltypen an den Bewohnern seines Heimatdorfes Heinde.

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 Ein viel gelobtes Buch: ein gutes Buch?

Ein Buch, ein sehr dickes Buch mit mehr als 1.500 Seiten, das innerhalb eines Jahres vier Auflagen erlebt und dessen Autor denkbar größtes Lob erhält, verdient auch unsere Beachtung.

Jürgen Osterhammel, geb. 1952, seit 1999 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Konstanz, erhielt eben den renommiertesten deutschen Förderpreis für sein Werk «Die Verwandlung der Welt - Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts». Der mit 2.5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG geht u. a. an ihn. Er erhielt bereits 2009 den NDR Kultur Sachbuchpreis für das beste Sachbuch des Jahres 2009.

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Carl Huter entmündigt

In einem deutschen, vor allem im Bildungsbürgertum verbreiteten Heftli mit Großauflage konnte man vor einiger Zeit lesen:

„Der Mensch mit fleischigem Rumpf und kleiner Stirn geht geistarmen Berufen nach, ist Metzger oder Wirt. Den Verbrechertyp identifizieren Eingeweihte an überspitzter Gesichts- und Schädelform, stechendem Blick. Der typische Polizist trägt schwer an seinem großen, knochigen Körperbau: Derlei psychophysiognomischen Unfug lehrte im 19. Jahrhundert der Porträtmaler Carl Huter."

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Neiaberau

Dinge gibt es! Schweizerisch heißt dies "Neiaberau", wörtlich "Nein, aber auch!" Von solchen Dingen handeln die hier gebrachten Mitteilungen.

Carl Huter entmündigt
Carl Huter wurde, wie wir sehen, sogar zweifach entmündigt. Es wurde ihm die Möglichkeit geraubt, sich selbst mitzuteilen. Dafür musste er den einen seiner Entmündiger Qualitätsgarant, den anderen Sündenbock sein. Eine ungewöhnliche, eigentlich skandalöse Sache also.

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Die wichtigsten Werke von Carl Huter (1861-1912)

Die meisten dieser Werke sind im Carl-Huter-Verlag neu aufgelegt worden.

1894

Aus Poesie und Liebe. Gedichtband.

1896

Individuum und Universum - Die Philosophie des realen und idealen Seins im Weltgeschehen und im Pesönlichkeitsbewusstsein

1897

Der Wert von Ruhe und Schlaf

1897

Medizin, Wasserkur, Diät und Diagnose

1898

Die neueste Heilwissenschaft

(Die kallisophische Heilwissenschaft)

1898

Gicht, Rheumatismus und Erkältungskrankheiten

1898

Die Landeshuter von Hilgenhaine

1898

Meine Stellung zur Schulmedizin

1899

Die Glocken aus dem Cheruskerwald. Gedichtband.

1903

Die innere Erschließung einer höheren geistigen Welt

1903

Der Gebildete auf der Höhe

1904-06

Menschenkenntnis (Hauptwerk)

1905

Der Huterische Bund

1907

Die neue Ethik

1907

Die Naturelllehre

1908

Liebe, Ehe, Familie und Gesellschaft der Zukunft

1908

Die neue Weltanschauung

1909

Das Empfindungsvermögen der Materie

1909

Katechismus der Huter'schen Wissenschaft

1909

Leitfaden zu meinem System der Psychophysiognomik

1910

Führer durch das Carl-Huter-Museum Leipzig

1910

Huter und Haeckel. Der Kampf zwischen zwei Weltanschauungen.

1910

Grundlegende Entdeckungen für die wissenschaftliche Psychophysiognomik

1911

Illustriertes Handbuch der praktischen Menschenkenntnis

1911

Aus eigener Kraft - Von Pinsel und Palette zur Naturwissenschaft und Philosophie, Psychophysiognomik und Kallisophie

1899-1911

Die Hochwart - Archiv für vergleichende Forschungen auf den Gebieten der Anthropologie, Biologie, Psychophysiognomik usw. (Zeitschrift)

1909-1911

Illustrierte Blätter für praktische Menschenkenntnis (Zeitschriftbeilage)

1909-1911

Freiwohl, Vereinsorgan der Gesellschaft der Natur- und Geistesfreunde

(Zeitschrift)

1909-1911

Rundschau (Zeitschrift)

 

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Scharlatane und Dumme

Eine Antwort an Prof. Dr. Uwe Peter Kanning, Wirtschaftspsychologe an der Fachhochschule Osnabrück, welcher Hohn, Spott und mehr über die Huter‘sche Psychophysiognomik ausgoss und der ein sehr spezielles Verständnis von Wissenschaft, Wirtschaft und Wettbewerb hat und wie man mit Wettbewerbern (Konkurrenten) umgeht und dieses offenbar seinen Studenten im Sinne eines Vorbildes vermitteln will. Er will offenbar beispielhaft zeigen, wie man mangels überzeugender Leistung und wegen  überhoher Tarife an erfolgreichere Konkurrenten verlorene Märkte zurückerobern soll.

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