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Psychophysiognomik und Kallisophie

Physiognomik und Psychologie beurteilt

Als Fachpersonen oder Experten in Sachen Physiognomik präsentieren sich nicht selten universitäre Psychologen. Sie treten mit wertenden Beurteilungen in den Medien auf, in den Hörsälen, in Büchern und in Zeitschriften. Es ist interessant, solche Äußerungen einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Wir ziehen dabei den mündlichen Äußerungen, die meist schärfer und oft ins Absurde gehend sind, die schriftlichen vor. Es ist auch interessant zu lesen, wie die gleichen (und andere) Experten die Wissenschaft Psychologie beurteilen.

Physiognomik: Entstanden aus Angst vor Mitmenschen?

Prof. Dr. Manfred Amelang (Heidelberg) und Prof. Dr. Manfred Schmidt-Atzert (Marburg) unter Mitarbeit von Prof. Dr. Thomas Fydrich (Berlin) und Prof. Dr. Helfried Moosbrugger (Frankfurt am Main

Phrenologie lächerlich?
Prof. Dr. Jochen Müsseler und Prof. Dr. Wolfgang Prinz

Ist Psychologie Psychophysiognomik?
Dr. Fritz Ostendorf, Universität Bielefeld, schreibt am 26. Februar 2008 an Fritz Aerni:

Manchmal versuchen sich auch andere "Experten" an der Physiognomik, etwa Anthropologen, Ethnologen, Archäologen und Kunsthistoriker.

Versaut Physiognomik dem Neandertaler den Nachruhm?
Martin Kuckenburg (Tübingen)

 

Psychologie beurteilt 

Psychologie taugt nichts und ist Gaukelwerk (Karl Jaspers)
Prof. Dr. med. Heinz Herzka, em. Universitätsprofessor und Kinderpsychiater, berichtet in seiner Autobiographie "Unterwegs im Zwischen" (Verlag Huber Frauenfeld, 2007) von einer Begegnung mit dem Philosophen Karl Jaspers. Dieser habe gesagt, man müsse den Psychologen manchmal sehr direkt sagen, dass die Psychologie nichts tauge. (S.263) Sie sei alles Schwindel im Sinne von Gaukelwerk. (S. 262)